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Ilka Sommer

Ilka Sommer

Ilka Sommer ist 21 Jahre alt und geborene Wilhelmshavenerin. Sie ist in Sande (Landkreis Friesland) aufgewachsen und studiert jetzt in Esslingen am Neckar Biotechnologie im dritten Semester.

Ilka Sommer

Wie wurdest du auf die Gerd Möller-Stiftung aufmerksam und was hat dich dazu bewegt dich bei dieser zu bewerben?

Während meines Abiturs wurde ich von meinem Tutor an der Cäcilienschule auf das Stipendium aufmerksam gemacht. Ich habe überlegt und war mir schon sicher, dass ich ein naturwissenschaftliches Studium wählen werde. Daraufhin wurde ich mit einem Mitschüler vorgeschlagen und wir bewarben uns.

Welche Voraussetzungen musstest du erfüllen?

Für das Stipendium sollte man ein MINT-Fach studieren, das heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik und auch aus der Nähe von Wilhelmshaven kommen.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Der Bewerbungsprozess war parallel zur Abiturvorbereitung, also in dem letzten Halbjahr. Der Prozess bestand daraus, dass man einen tabellarischen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben verfasst und ein paar Empfehlungsschreiben sammelte. Diese reichte ich ein, hatte ein Vorstellungsgespräch und dann kam eigentlich auch schon der Anruf mit der Zusage.

Welche Erwartungen hattest du, als du dich für das Stipendium beworben hast?

Ich habe es tatsächlich einfach mal probiert. Ich hatte natürlich die Hoffnung, dass es was wird. Aber es war ein Probieren, ein Versuch, der funktionierte und das Stipendium hilft wirklich.

Wie lange wirst du durch das Stipendium gefördert?

Ich werde für die Regelstudienzeit meines Studiengangs (Bachelor) gefördert. Da ich an einer Hochschule studiere, sind das in meinem Fall sieben Semester.

Welche Vorteile hattest du bisher durch die Unterstützung der Stiftung?

Zum einen hat es den Riesenvorteil, keinen Nebenjob machen zu müssen. Dies gibt mir die Möglichkeit, mich auf mein Studium zu konzentrieren. Zum anderen gab es mir auch die Unabhängigkeit, dass ich freier entscheiden konnte, in welcher Stadt ich studieren will. Ich musste nicht aufgrund von Mieten oder Lebenspreisen entscheiden, welche Hochschulen überhaupt für mich in Frage kommen.

Was hast du nach deinem Studium vor? Welche Ziele verfolgst du mit deinem Studium?

Im Moment bin ich mir, was meine Zukunft angeht, noch nicht ganz sicher. Wenn ich eine wirkliche Träumerei erwähnen dürfte, ist es, dass ich meine zwei Leidenschaften, das soziale Ehrenamt im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und die Biotechnologie verbinden und somit beispielsweise im Gesundheitsmanagement oder in der Forschung im Ausland arbeiten könnte.

Wo hilft die Unterstützung der Gerd Möller-Stiftung dir, diese Ziele zu erreichen?

Ich konnte mir den Ort, sowie die Hochschule und den Schwerpunkt meines Studiums frei wählen. Und es gibt mir die Freiheit, mich auf das sehr arbeitsintensive Studium ohne Nebenjob zu konzentrieren. Insbesondere dies sehe ich als großes Privileg an.

Hast du einen Tipp für zukünftige Anwerber*innen auf das Stipendium?

Ich würde empfehlen, dass man sich nicht zu viel Druck macht. Denn die Bewerbung läuft parallel zur Abiturvorbereitung und den Prüfungen. Hier hilft ein gutes Zeitmanagement dabei, ruhig zu bleiben und die Bewerbungsphase entspannt anzugehen.